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| September 2010 |
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| Kabelschloss |
In Gaunerkreisen auch "Geschenkband" genannt, da es mit einem billigen Seitenschneider innerhalb weniger Augenblicke geöffnet werden kann. Die einzelnen dünnen Drähte werden dabei nach und nach durchgeschnitten. Einem Bolzenschneider setzt ein Kabelschloss gleich gar keinen Widerstand entgegen. Sinnvoll kann ein Kabelschloss als Wegfahrsperre oder zum Fixieren von wertvollen Zubehörteilen (Sattel, Anhänger) sein. Stellt man sein Fahrrad außerhalb seines Blickfeldes ab, sollte man es mit einem Bügelschloss an einem festen Gegenstand (Mast, Geländer) befestigen. (gk) |
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| Kassette |
 |  | | | Neunfach-Kassette | |
Nachdem Jahrzehntelang die Ritzel als Schraubkranz auf die Naben geschraubt wurden, führte Shimano anfang der 90er Jahre bei der Einführung der Siebenfach-Ritzelsätze die Kassettennabe ein. Erfunden wurde das Prinzip von Fichtel & Sachs bereits im Jahre 1952.
Eine Kassette ist ein Turm aus verschiedenen Ritzeln und Abstandshaltern auf einem Nabenkörper, der durch Aufschrauben eines Abschlussritzels auf den Körper zusammengehalten wird.
Beinahe alle Hinterräder mit 7 und mehr Ritzeln sind mit Kassettennaben und Kassetten ausgerüstet. Erst in jüngster Zeit kam Shimano mit einem komplett neu entwickelten siebenfach-Schraubkranz auf den Markt. (gk) |
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| Kette |
Die Kette dient beim Fahrrad zur Kraftübertragung vom Tretlager zum Hinterrad. Durch ihren Wirkungsgrad von nahezu 100% ist sie anderen, seltener eingesetzten Antrieben wie Kardanantrieb und Keilriemen überlegen. Nachteil beim Kettenantrieb ist die nötige regelmäßige Pflege, will man ihre gute Leistungsfähigkeit lange erhalten.
Üblich sind zwei Kettenbreiten: für Kettenschaltungen bis 8 Ritzel werden schmale Ketten mit 3/32 Zoll verwendet; für Räder mit Nabenschaltung oder ohne Gangschaltung Ketten mit einer Breite von 1/8 Zoll.
Kettenschaltungen mit 9 und mehr Ritzeln verwenden spezielle, noch schmalere Ketten.
(gk) |
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| Kettenblatt | Das Kettenrad am Tretlager. Bei Kettenschaltungen werden üblicherweise zwei oder drei Kettenblätter mit unterschiedlichen Zähnezahlen verbaut, zwischen denen die Kette mit einem Umwerfer umgeworfen wird.
Kettenblätter sind normalerweise wesentlich langlebiger als Ritzel, da sich die Abnutzung hier auf mehr Zähne verteilt. Nur in Ausnahmefällen muss ein Kettenblatt beim Tausch der Kette erneuert werden. (gk) |
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| Kettenkasten | Speziell bei Hollandrädern wird der Kettenantrieb von einem Kettenkasten vollständig umschlossen. Dadurch, dass kein Staub oder Regenwasser die Kette verschmutzen kann, wird der Antrieb fast wartungsfrei. Ein Kettenkasten kann nur bei Fahrrädern ohne Gangschaltung oder bei Fahrrädern mit Nabenschaltung eingesetzt werden. (gk) |
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| Kettenpflege |
Zur Pflege der Kette muss je nach Bedarf der anhaftende Schmutz entfernt und eine neue, schützende Ölschicht dünn auf die Kette aufgebracht werden. Führen Sie diese Pflege durch, wann immer die Kette quietscht, rostig aussieht oder unrund läuft. Dabei ist zu beachten, dass die in den Gelenken der Kette enthaltene Dauerschmierung nicht ausgewaschen werden soll.
Gehen Sie folgendermaßen vor: Spannen Sie das Fahrrad in einen Montageständer ein oder stellen Sie es vorsichtig auf den Kopf (dabei sollte im Bereich von Lenker und Sattel etwas Weiches untergelegt werden, um Kratzer zu vermeiden). Nehmen Sie einen Lappen (z.B. altes T-Shirt und wischen Sie die Kette ab, indem Sie die Kette von Hand bewegen, während die andere Hand das Tuch darum festhält.
Nun ist der äußerliche Schmutz abgewischt. Ölen Sie nun die Oberfläche der Kette und sorgen Sie durch Weiterbewegen der Kette für eine gute Verteilung des Öls.
Wischen Sie dann mit einer anderen, sauberen Stelle des Lappens das überschüssige Öl ab.
(gk) |
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| Kettenschaltung |
 |  | | | Schaltwerk einer Kettenschaltung | |
Die Gänge werden über unterschiedliche "Zähnezahlen" am Kettenblatt und am Ritzel geschaltet. Den Kettenblattwechsel besorgt der Umwerfer, den Wechsel der Kettenritzel das Schaltwerk. Bei vorne drei Kettenblättern und hinten 8 Ritzeln sind 24 verschiedene Kombinationen denkbar. Weil die Kette aber nie ganz schräg laufen soll und sich einige Kombinationen im Übersetzungsverhältnis sehr ähneln, resultieren aus den theoretisch 24 Kombinationen nur etwa 13 bis 15 praktikable Gänge. (pck/gk) |
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| Klickpedale | Um eine möglichst gleichbleibende Belastung beim Treten zu erhalten, ist der so genannte "runde Tritt" unumgänglich. Diesen erreicht man nur dadurch, dass man an den Pedalen sowohl drücken als auch ziehen kann. Für das "Ziehen" ist eine Verbindung der Pedale mit dem Schuh nötig. Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Haken und Riemen oder "Klickies".
Bei den Klickies (Klickpedalen) befindet sich auf dem Pedal eine entsprechende Vorrichtung, um z.B. die am Schuh montierte Metallplatte (SPD-System) aufzunehmen. Diese Verbindung läßt sich durch leichtes Drehen des Fußes wieder lösen, hält hingegen bei einem Zug nach oben.
Beim Mountainbike fahren sind Klickpedale unerläßlich, da man beim Springen den Kontakt zu den Pedalen nicht verliert und der sichere Stand beim Aufkommen gewährleistet wird. Wer einmal mit Klickies gefahren ist, möchte diese meist nicht mehr missen.
Es gibt inzwischen verscheidene Klickpedal-Systeme auf dem Markt (z.B. Shimano SPD System, Time System u.a.), wobei das SPD-System wohl das populärste ist. (yo) |
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| Klingel | siehe Glocke |
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| Kugellager |
Kugellager dienen dazu, sich drehende Teile mit einer genauen Führung mit geringer Reibung zu versehen. Kugellager finden sich z.B. im Steuersatz und in den Naben.
Bei Kugellagern laufen Stahlkugeln in einer Kreisbahn in speziell gehärteten Lagerschalen. Die Lagerschalen werden dick mit sog. Lagerfett gefüllt und müssen genau eingestellt werden. Zu locker wackeln die gelagerten Bauteile hin und her, zu fest nutzen sich die Lagerschalen schnell ab.
Eine relativ neue Entwicklung sind sog. Industrielager. (gk) |
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| Kurbel |
 |  | | | Rechte Kurbel mit Kettenblatt | |
Die Kurbel ist das Verbindungsstück zwischen dem Tretlager und dem Pedal, welches beim Treten um das Tretlager in Rotation versetzt wird. Üblicherweise sind Kurbeln aus Aluminium und werden auf einen stählernen Vierkant, die Achse des Tretlagers, geschraubt. am anderen Ende besitzen sie ein Gewinde, in das die Pedale geschraubt werden können.
Die linke Kurbel ist im Grunde genommen ein Stab; die rechte Kurbel ist wie auf dem Foto zu sehen mit den Kettenblättern verschraubt. (gk) |
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An diesem Lexikon haben bisher mitgewirkt: dermitdempckaempft(pck), Gucki (gk), Kaotai (ko), Mirjana (mj) und Yogi (yo).
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