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| Barends |

Barends oder Lenkerhörnchen
Barends oder Lenkerhörnchen sind gerade oder gebogene Stangen, die an die Enden eines geraden Lenkers geschraubt werden können. Dabei gibt es Ausführungen, die von außen aufgeklemmt werden, wie auf dem Bild zu sehen, sowie solche mit Innenklemmung, die in das Lenkerrohr hineingesteckt und dort fixiert werden.
Barends ermöglichen zusätzliche Griffpositionen am geraden Lenker, was insbesondere auf längeren Strecken die Handgelenke schont und Schmerzen verhindern kann. (gk) |
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| Beleuchtung | Vorgeschrieben nach der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung
Allgemein müssen Fahrräder mit einem Scheinwerfer und einer Schlußleuchte ausgestattet sein, die von einer Lichtmaschine ( Dynamo) angetrieben werden. Nach vorne ist weißes Licht vorgeschrieben, dessen Lichtkegel mindestens so geneigt ist, daß seine Mitte in 5 m Entfernung vor dem Scheinwerfer nur halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt aus dem Scheinwerfer. Nach hinten ist rotes Licht vorgeschrieben. Scheinwerfer und Schlußleuchte sind fest am Rad zu montieren. "Stand der Technik" ist heutzutage sicherlich eine Halogenbeleuchtung, die das Sichtfeld bei Nacht stark vergrößert
Rennräder unter 11 kg benötigen keine Lichtmaschine, sondern dürfen Scheinwerfer und Schlußleuchten mit Batteriebetrieb verwenden, die nicht fest am Rad angebracht sein müssen. Diese Scheinwerfer und Schlußleuchten müssen jedoch ständig mitgeführt werden (ausgenommen bei Rennen).
Die Straßenverkehrsordnung schreibt sogar vor, wann Scheinwerfer und Schlußleuchte einzuschalten sind, nämlich während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern. (mj) |
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| Belgischer Kreisel | Der Belgische Kreisel ist eine besondere Fahrtaktik bei Radrennen, die insbesondere dann angewandt wird, wenn nicht zu viele Fahrer in einer Gruppe fahren, zum Beispiel innerhalb einer Ausreißergruppe. Die Sportler fahren hintereinander, so dass nur einer "im Wind" fährt, und die anderen den Windschatten nutzen können. Wenn der vordere Fahrer nicht mehr kann, schert er nach links aus, ruht sich kurz ohne mit Kraft zu treten aus und reiht sich ganz am Ende der Schlange wieder ein. Auf diese Weise ist das Fahrerfeld im Maximaltempo unterwegs, aber immer nur einer muss im rotierenden System gegen den Fahrtwind anfahren. (gk) |
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| Biopace | Biopace ist ein eingetragenes Markenzeichen von Shimano; es wurde für ovale Kettenblätter verwendet. Die Theorie hinter Biopace ist, dass während man tritt, die Kurbeln also im horizontalen Bereich sind, die Beine nach unten beschleunigt werden, das Kettenblatt einen kleinen Radius hat. Wenn die Kurbel weiter gedreht wird, wird der Radius größer, das Bein wird sanft abgebremst. Somit wird das Treten der "dicken Gänge" schwerer, was automatisch zu einer höheren Trittfrequenz führt; die Bewegung der Beine während der Totpunkte wird langsamer, die Kniegelenke werden dadurch geschont.
Biopace-Kettenblätter waren in den späten 1988 und 1989 im Mountainbike-Bereich groß in Mode; dann irgendwann waren wieder runde Kettenblätter "in". Heutzutage sind sie kaum noch anzutreffen - wenn, dann meist an Veteranen aus dieser Ära. (gk) |
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| Birdy |
Das Birdy ist ein Faltrad aus deutscher Produktion. Es ist vollgefedert; die Faltgelenke sind gleichzeitig auch die Gelenke der Federung. Das Birdy ist im Vergleich zum Brompton leichter und für längere Strecken geeignet; Abstriche müssen bei der Faltbarkeit gemacht werden, da man beim Birdy in das oft schmutzige Vorderrad greifen muss sowie das Faltmaß geringfügig größer ist.
(gk) |
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| BMX |

Freestyle-BMX: aufgehobene Schwerkraft
BMX steht für Bicycle Moto Cross; es werden auf kleinen Rädern ohne Gangschaltung verschiedene Wettbewerbe ausgetragen. Neben Streckenrennen gibt es auch Akrobatik-Wettbewerbe in der Halfpipe sowie auf der Fläche, "Freestyle" genannt. Freestyle-BMX-Räder haben einen im Lenklager verlegten Bremszug für die Vorderbremse, weshalb der Lenker um 360° gedreht werden kann. An Vorder- und Hinterrad- Nabe sind Tritte montiert, auf die man während der Fahrt stehen kann. (gk) |
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| Bowdenzug | Ein Bowdenzug besteht aus einem dünnen Stahlseil, dem eigentlichen Zug, der in einer druckfesten Ummantelung aus einem Stahldraht in einer Kunststoffhülle auch um Kurven geführt werden kann. Bremsen, Kettenschaltung und Getriebenaben werden oft durch Bowdenzüge betätigt. (gk/pck) |
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| Bremse |
 |  | | | Packt gut zu: Cantilever-Bremse auf Alufelge | |
Vorgeschrieben nach der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung
Hiernach müssen alle Fahrzeuge eine ausreichende Bremse haben, die während der Fahrt leicht bedient werden kann und ihre Wirkung erreicht, ohne die Fahrbahn beschädigen, wobei Fahrräder 2 voneinander unabhängige Bremsen haben müssen.
Die Felgenbremse ist in der ursprünglichen Form als Seitenzugfelgenbremse nicht mehr aktueller Stand der Technik. Aus der Mountainbikeentwicklung führte der Weg über die Cantilever-Bremse hin zum neuen Bremsstandard, dem sogenannten V-Brake. Diese Technik erzielt eine hervorragende Bremswirkung, die äußerst kurze Anspruchzeit beim Einsatz von geringer Handkraft kann ungeübte Radfahrer jedoch überfordern und sollte anfangs geübt werden.
Ein hervorragendes Bremssystem ist die Hydraulik-Felgenbremse.
Ebenfalls eine Entwicklung aus dem Mountainbikebereich sind die Scheibenbremsen, die auch bei Nässe hervorragend wirken. Zu empfehlen sind jedoch nur die Scheibenbremsen, die ohne Bremsflüssigkeit betrieben werden können, da ansonsten die Flüssigkeit regelmäßig gewechselt werden muss und bei langen Bergabfahrten überhitzen kann.
Neben den Felgen- und Scheibenbremsen gibt es auch noch Trommelbremsen, meist als Rücktrittbremse. (mj) |
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| Brompton |

Brompton T5 in rot-schwarz
Das Brompton ist ein Faltrad aus britischer Konstruktion. Der Erfinder, Andrew Ritchie, reichte 1976 die Patentschrift für ein faltbares Fahrrad ein. 1986 wurde dann das marktreife Brompton vorgestellt. Auch wenn sich das Aussehen des Brompton heute sehr von den ersten Zeichnungen unterscheidet, ist das Faltprinzip unverändert geblieben: das Hinterrad wird unter das Zentralrohr geklappt; mit dem Rahmengelenk wird das Vorderrad seitlich neben das Hinterrad positioniert. Weitere Informationen zum Brompton erhalten Sie auf der Seite der Bromptonauten.
(gk) |
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| Bügelschloss |
 |  | | | Das einzig Wahre | |
Bügelschlösser sind die Sieger jeden Vergleichstests zwischen verschiedenen Schloss-Systemen: kein anderes Schloss setzt den intelligenten und rohen Angriffen der Tester mehr Widerstand entgegen. Moderne Konstruktionen sind nicht nur gegen Schneiden mit dem Bolzenschneider, sondern auch gegen Aufbohren des Zylinders und gegen zerstörungsfreie Methoden des unerlaubten Öffnens (Lock-Picking) gesichert.
Schließen Sie Ihr Rad möglichst immer mit einem Bügelschloss an einem festen Gegenstand an. Experten empfehlen übrigens, eines der Laufräder mit anzuschließen, da Teilediebe gerne mal einen Rahmen durchsägen, aber vor dem unter Luftdruck und Spannung stehenden Laufrad meist halt machen.
Einziger Nachteil der Boliden unter den Schlössern: ihr hohes Gewicht und ihre fehlende Flexibilität. (gk) |
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A
C
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An diesem Lexikon haben bisher mitgewirkt: dermitdempckaempft(pck), Gucki (gk), Kaotai (ko), Mirjana (mj) und Yogi (yo).
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